Drupal 9: Update ohne Alternative?

Updates des CMS sind immer ein Thema für wilde Spekulationen und natürlich muss jedes signifikante Update gut geplant werden.

Da es beim Update von Drupal 7 auf Drupal 8 zu signifikanten Veränderungen unter der Haube kam, war der Aufwand für die Updates relativ groß. Nun blicken manche Anwender sorgenvoll auf den nächsten Schritt.

Die Beruhigung vorab: es wird nicht so schlimm!

Seit dem 3. Juni 2020 ist Drupal 9 nun offiziell veröffentlicht und so hatten wir genug Zeit, uns damit in Ruhe zu beschäftigen. Als Faustregel kann man sagen, dass der Aufwand für das Update relativ überschaubar ist, wenn man in den letzten Monaten seine Drupal 8-Version immer aktuell gehalten hat und dort alle Updates durchgeführt hat.

Die zentrale Frage ist: sind die verwendeten Module von Drittanbietern schon für Drupal 9 verfügbar? Das gilt es sorgfältig zu prüfen und wir führen bei unseren Projekten immer sorgfältige Testläufe durch, um die Funktionalität sicherzustellen.

Was bringt das Update auf Drupal 9?

Drupal 9In vielen Aspekten basiert Drupal 9 auf Drupal 8 und lässt sich daher beinahe identisch bedienen. Das ist gut, weil sich die Editor*innen nicht umstellen müssen. Im Kern ist jedoch ordentlich was passiert: die Entwickler haben den Code aufgeräumt und dabei die Sicherheit im Fokus gehabt. Dabei haben sie darauf geachtet, dass Drupal auf unterstützten Anwendungen von Drittanbietern lauffähig bleibt.

Es konnten so veraltete Lösungen, wie zum Beispiel ein Großteil der jQuery UI, aus dem Drupal-Kern entfernt und das System somit weiter optimiert werden.

Was ist, wenn mein System noch auf Drupal 7 läuft?

Auch das ist kein Problem, der Schritt ist nur größer. Und wichtiger! Denn ab November 2021 wird es keinen Support für Drupal 7 mehr geben. Das bedeutet, dass es sehr sinnvoll ist, rasch die vorhandene Installation anzusehen und das Update zu planen.